Aussichten auf dem Arbeitsmarkt

Innenarchitektinnen und Innenarchitekten können Ihren Beruf als Freischaffende mit einem eigenen Büro oder als Angestellte ausüben.

Innenarchitekten als Angestellte
Um die geforderten zweijährige Berufspraxis nach dem Studium zu erlangen, ist der Berufsstart als Angestellter der Normalfall, selbst wenn Sie planen, sich später selbstständig zu machen. Als Angestellter kann man tätig werden

  • in Innenarchitektur- und Architekturbüros
  • bei gewerblichen Unternehmen wie z. B. Laden- und Messebaufirmen, Praxiseinrichtern, Büroeinrichtern usw.

Im öffentlichen Dienst sind Arbeitsplätze für Innenarchitekten eher selten.

Innenarchitekten als Selbstständige
Das Wunschziel vieler Innenarchitekten ist die selbstständige Tätigkeit, obwohl damit ein relativ hohes wirtschaftliches Risiko verbunden ist. Die Honorare sind, genauso wie bei Architekten, in einer staatlich festgesetzten Honorarabrechnung geregelt. Das heißt zwar, dass pro Auftrag ein Mindesteinkommen weitgehend gesichert ist, begrenzt andererseits die Einkommensmöglichkeit nach oben. Die Aufträge erhalten freischaffende Innenarchitekten hauptsächlich von privaten und gewerblichen Auftraggebern. Eine Möglichkeit, sich einen Namen zu machen, besteht darin, sich an Innenarchitektur- und Designwettbewerben zu beteiligen.

Unsicherheitsfaktor Konjunktur
Die Auftragssituation für Innenarchitekten unterliegt sehr stark den konjunkturellen Schwankungen. Eine generelle Aussage über die beruflichen Perspektiven lässt sich daher nicht machen. Andererseits bietet die große Bandbreite der Tätigkeitsbereiche für Innenarchitekten die Chance, seine "Nische" zu finden.